Die Geschichte der Abraham Dürninger & Co. GmbH

Vom Leinwanddruck zur Weltfirma - Tradition und Innovation seit 1747

2019: Beginn Umgestaltung der Produktionsstätte für Neubau einer Produktionshalle

2017: Erweiterung der digitalen Produktionskapazität durch weitere Kornit-Technik

2014: Schaffung von 3 Außenarbeitsplätzen für die WfB - Inklusionsprojekt

2012: Erweiterung der Druckkapazität um weitere 2 Druckmaschinen.

2010: Aufbau von Angeboten im Internet für das Selbstgestalten von Bekleidung etc

2006: Gedenken an den 300. Geburtstag des Gründers Abraham Dürninger am 22.12.1706.

2005: Erster deutscher Anwender von Digitaldruck (Kornit-Technik) in der Textilveredlung.

1997: Das Unternehmen feiert das 250-jährige Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums statten der Bundespräsident Roman Herzog und der sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf dem Unternehmen einen Besuch ab.

1995: Inbetriebnahme einer modernen, umweltverträglichen Holzrestefeuerung, die auch Nachbarbetriebe mit Heizwärme versorgt.

1991: Der Gewerbebetrieb wird in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) umgewandelt. Die Stiftung ist der alleinige Gesellschafter.

1985: Eröffnung einer geschützten Betriebsabteilung für Behinderte.

1970: Erwerb von Webautomaten für die notwendige Modernisierung der Weberei.

1962: Die Textildruckerei nimmt ihre Produktion auf.

1954: Inbetriebnahme der ersten mechanischen Webstühle nach 10 Jahren Unterbrechung.

1950: Eröffnung der „Erwerbshilfe“ des Landeskirchlichen Amtes für Innere Mission und Hilfswerk Radebeul unter Verwaltung der Dürninger-Stiftung.

1946: Energieerzeugung und Einspeisung in das öffentliche Netz für Herrnhut und Umgebung.

1945: Am 8. Mai brennen die Industrieanlagen in Herrnhut durch Kriegseinwirkung nieder und auch das Direktionshaus an der Ecke Löbauer Straße/Dürningerstraße mit Archiv und Museum wird ein Opfer der Flammen. Zerstörung, Beschlagnahme und Plünderungen der Fabrikanlagen, Lager und Zigarrenfilialen. Im Oktober bereits öffnet wieder der „Große Laden“.

1938: Die Firma beschäftigt in allen Werken insgesamt 749 Mitarbeiter.

1937: Auszeichnung mit dem „Grand Prix“ für modisches Leinen auf der internationalen Ausstellung in Paris. Zur Zigarrenabteilung gehören mittlerweile 22 Filialen mit insgesamt 1,6 Mio. Kunden.

1932: Verkauf des alten Handelshauses an die Stadt Herrnhut zur Nutzung als Krankenhaus.

1930: Als Auswirkung der Wirtschaftskrise müssen die Webereien in Weigelsdorf/Schlesien sowie in Herrnhut und Schönbach stillgelegt werden.

1926: Mehrheitseigentümer der Sterne GmbH in Herrnhut, die in den Räumen der Fa. Dürninger produziert.

1925: Am 20. Dezember wird die Abraham-Dürninger-Stiftung gegründet.

1913: Zuerkennung des Titels „Hoflieferant“ für die Zigarrenabteilung. Seit 1907 beliefert man den sächsischen König.

1911: Der erste Personenkraftwagen wird angeschafft.

1908: Erwerb einer Bananentrocknerei in Suriname und Betreiben einer eigenen Plantage.

1891: Beginn des Baus von Wohnhäusern für die Arbeiter der Bleichanstalt.

1875: Inbetriebnahme der neugebauten Waren-Bleich-und Appreturanstalt zur Veredlung eigener und fremder Leinwandprodukte am Petersbach.

1844: Beginn der eigenen Zigarrenproduktion.

1827: Die Firma importiert als erste in Deutschland Zigarren aus Havanna.

1816: Das Unternehmen beschäftigt etwa 12.000 Spinner und verlegt rund 2.000 Weber.

1800: Abraham Dürninger & Co. hat sich zum größten sächsischen Unternehmen entwickelt.

1777: Die Firma exportiert Leinwand im Wert von 128.298 Talern und ist damit der größte Leinwandexporteur der Oberlausitz.

1762: Dürninger gibt dem sächsischen König einen Kredit von 17.000 Talern für dessen Reisekasse.

1761: Einweihung des neuen Ladenhauses an der Hauptstraße (Baukosten 10.696 Taler).

1758: Großhandel mit Heringen, Wein, Kaffee, Tee und Tabak.

1755: Beginn des Spielwarenhandels, der jedoch nach wenigen Jahren wieder eingestellt wird.

1751: Export von Leinwand in Europa und nach Nordamerika. Bau einer eigenen Bleiche am Petersbach. Weitere Fabrikationen werden begonnen (Schnupftabak und Siegellack).

1750: Umfirmierung zu Abraham Dürninger & Co. Beginn des Bedruckens der Leinwand (Zitzdruck/Blaudruck). Mit diesen bedruckten Textilien bestimmt Dürninger maßgeblich die Mode dieser Zeit.

1749: Beginn des Leinwandhandels. Dürninger wird als Leinwandverleger tätig.

1747: Abraham Dürninger übernimmt am 24. Oktober den Gemeinladen in Herrnhut und firmiert als Handlung Abraham Dürninger. Zum Gemeinladen gehörten damals auch der Gasthof und die Apotheke.

Luftaufnahme Duerninger Herrnhut
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